HINWEIS: zum Öffnen der PREISLISTEN benötigen Sie einen pdf-reader, z.B. den "Acrobat Reader", der auf den meisten Rechnern schon installiert, ansonsten als freier Download im Internet verfügbar ist.

MONDHOLZ

Definition von Mondholz
Laut Internet-Enzyklopädie Wikipedia versteht man unter MONDHOLZ das Holz von Bäumen, die unter spezieller Berücksichtigung des Mondkalenders gepflegt und gefällt wurden. Ihm werden besondere Qualitäten hinsichtlich seiner Stabilität, Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge nachgesagt und das kann ich aus langer Sicht meiner Erfahrungen bestätigen.

Alte Forstregeln
In Zentraleuropa gibt es von Alters her eine grosse Anzahl von Regeln, mit denen der Fällzeitpunkt bestimmt wird. Diese Regeln wurden als Merksätze von einer Generation zur nächsten weitergereicht. Sie sind in der heutigen Forstwirtschaft nur noch wenig bekannt und die Hochkonjunktur in den 70er Jahren gab ihnen fast den Todesstoss. Der Ursprung der Merksätze reicht bis in keltische Zeit zurück. Die Zeiteinteilung basierte damals auf einem Mondkalender. Die Fällregeln betreffen erstens die Jahreszeit, der eine übergeordnete Bedeutung zugeschrieben wird, dann die Mondphasen. Die Ratschläge sind nicht allgemeingültig, sondern hängen vom jeweiligen Verwendungszweck ab. Davon abgesehen lässt sich jedoch eine eindeutige Aussage festhalten: Tage in der kalten Jahreszeit um den abnehmenden

Mond oder bei Neumond gelten allgemein als günstig für das Fällen von Bäumen. Das Holz, das zu diesem Zeitpunkt geschlagen wird, trocknet und ist resistenter gegenüber Pilz- und Insektenbefall.

Einflüsse des Mondes
Der Mondkalender orientiert sich am Lauf des Mondes. Ein Mondjahr hat 12 synodische Monate oder 13 siderische Monate. Daraus ergibt sich eine Länge von 354 bis 355 Tagen, das lunare Jahr ist ca. 10 bis 12 Tage kürzer als das Sonnenjahr. Um einen Mondkalender nutzten zu können, muss er zunächst in Übereinstimmung mit unserem heutigen Sonnenkalender gebracht werden, was nicht so einfach ist. Der Mond dient nicht nur für Kalenderberechnungen, sondern beeinflusst auch Flora und Fauna auf der Erde.

Mehr Infos über das Wirken des Mondes auf die Holzverarbeitung,
erhalten Sie als pdf-Datei HIER

Sehr günstiger Termin zum Schlagen des Weihnachtsbaumes:
Tannen, drei Tage vor dem elften VOLLmond des Jahres geschlagen (meist im November, manchmal aber auch im Dezember), behalten ihre Nadeln sehr lange Zeit. Früher erhielten diese Bäume vom Förster einen Mondstempel und waren etwas teurer als die anderen Weihnachtsbäume. Auch Fichten nadeln dann nicht, sollten aber bis Weihnachten kühl gelagert werden. Sie verlieren dennoch ihre Nadeln früher als Tannen.
Natürlich kann man seinen Weihnachtsbaum nicht immer genau drei Tage vor dem elften VOLLmond geschlagen bekommen. Deshalb noch der Hinweis, daß Wehnachtsbäume und Gestecke auch dann länger halten und weniger rasch nadeln, wenn generell auf den zunehmenden Mond als Termin geachtet wird. Auch Trockengestecke aus Blumen, die sich zum Trocknen eignen, haben, bei zunehmendem Mond gepflückt, eine größere Haltbarkeit.

 

 

 

MONDkalender